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Motorrad: Aber sicher!

Diese Kurventechniken müsst ihr kennen!

Kurven sind ihre Leidenschaft. Denn anders als Autofahrer spielen Kradler mit der Fliehkraft. Das sind die Techniken, die ihr kennen solltet.

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Drücken

Diese Kurventechnik stammt aus dem Geländesport. In Verbindung mit einem festen Knieschluss lassen sich auf diese Art fast alle Motorradtypen sehr gut manövrieren., speziell auf losem Untergrund oder Schotterstrecken. Besonders geeigneter Fahrstil für langsame und enge, unübersichtliche Kurven, die einen blitzartigen Kurswechsel erfordern. Der Nachteil: Motorräder mit geringer Schräglagenfreiheit setzen früher auf.

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Legen

Fahrer und Maschine bilden in Schräglage eine Linie. Entweder mit festem Knieschuss oder locker-sportlich abgespreiztem Knie passt dieser Fahrstil für alle Arten von Kurven sowie sämtliche Geschwindigkeitsbereiche und kann in Wechselkurven elegant mit dem Fahrstil "Drücken" kombiniert werden. Wie beim Drücken lässt sich die Fahrtrichtung sehr schnell korrigieren. Ideal für lange Stecken, weil die entspannte Sitzhaltung wenig Kraft verlangt.

haengen

Hängen

Dieser Fahrstil ist speziell auf die Sitzhaltung und Fahrwerksgeometrie von Supersport-Maschinen abgestimmt und hauptsächlich für das Fahren auf der Rennstrecke gedacht. nachteil: kostet Kraft und gelingt nur mit viel Übung. Vorteil: Schräglagenfreiheit, Kurvenstabilität und Tempo erhöhen sich. Alle drei Fotos zeigen deutlich, dass der benötigte Raum eines Motorrads in Schräglage im Vergleich zur Geradeausfahrt beträchtlich zunimmt. Wer diesen Umstand nicht berücksichtigt und in einer Linkskurve zu nahe am Mittelstreifen fährt, riskiert eine Kollision mit dem Gegenverkehr.

 


Mit freundlicher Unterstützung vom ifz (Institut für Zweiradsicherheit e.V.): www.ifz.de

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